Indien: eine gastronomische Achterbahn?

März 6, 2017 | | Kommentare deaktiviert für Indien: eine gastronomische Achterbahn?

Wer an Indien  denkt, dem kommen sofort die vielen faszinierenden Sehenswürdigkeiten in den Kopf, wie das Taj Mahal, den Stadtpalast oder einfach auch den wahnsinnig einnehmenden Fluss Ganges. Jeder Mensch sollte einmal im Leben in Indien gewesen sein, denn die Spiritualität des Landes ist wunderbar greifbar und belebend. Natürlich ist Indien auch für andere Dinge bekannt, wie etwa ihre vielfältige Küche, die so groß ist wie das Land selbst. Vom Himalaya bis runter zur Südspitze des Landes besteht Indien aus vielen unterschiedlichen Regionen mit speziellen Gerichten, Düften und Arten der Zubereitung. Dies kann natürlich aber auch zur Folge haben, dass die Küche  nicht immer gleichbleibend gut oder schlecht ist. Wir haben mal versucht herauszufinden, ob Indien in der Tat eine gastronomische Achterbahnfahrt liefert oder nicht.

Da das Land fast so groß ist wie ein Kontinent, befinden sich an allen Ecken auch kulinarische Besonderheiten. Aber dies ist nicht das einzige, was Indien so besonders macht. Aufgrund der langen Geschichte, sowohl kulturell als auch politisch, befand – und befindet – sich Indien fast konstant im Wandel der Dinge. So haben viele orientalische Gerichte ihren Weg in die Küchen Indiens gefunden, wie etwa das Pilaw oder Taboulé. Aber auch die Kolonialgeschichte Indiens hat sich auf den Tellern bemerkbar gemacht, wie etwa die Kartoffel, die Tomate und vor Allem: Chili. Scharfe Küche findet man in Indien fast immer überall, dies scheint sich fast schon als Alleinstellungsmerkmal herauszukristallisieren. Besonders das Curry ist eine Nationalspeise des Landes und wird als Sammelbegriff für die vielen unterschiedlichen Rezepte mit Curries verwendet. Aber was genau meinen wir denn nun mit dem Ausdruck „Achterbahn“? Es ist so, dass viele Urlauber in Indien nach der Rückreise Magenprobleme bekommen, was häufig zu unschönen Situationen führen kann, wenn man sich nicht richtig darum kümmert. Es verwundert ein wenig, dass sich der Körper im Land schnell an die jeweiligen Speisen, Aromen und Zutaten anpasst, aber mit der Rückkehr anfängt zu rumoren. Da die Speisen oft mit einer Vielzahl an Gewürzen versehen sind, die unsere Körper noch nicht so gut kennen, lernt der Körper dagegen anzukämpfen. Zudem ist Indien immer noch sehr viel weniger reguliert, was Qualitätskontrollen und andere Standards bei der Handhabung von Nahrungsmitteln betrifft, was zur Folge hat, dass man bestimmte Gerichte nicht unbedingt von Straßenständen essen sollte. Natürlich ist dies überspitzelt dargestellt und die Küche in Indien ist auch voll von großartigen Rezepten, aber manchmal kann es eben ganz anders kommen. Indien erlebt man logischerweise auch immer durch den Magen, daher kann diese Achterbahnfahrt vielleicht auch sehr belebend sein. Es ist aber immer ein guter Tipp, sich vor den vielen Kostproben im Land mit ausreichend Magentabletten zu bevorraten, um gegen eventuelle Probleme gewappnet zu sein. Aber alles in allem bietet Indien mit seinen vielen Geschmäckern, kulturellen Eigenheiten und regionalen Spezialitäten eine ganze Menge.



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